Funk antwortet: PKV für Studenten?

Studenten benötigen unter bestimmten Voraussetzungen eine eigene Krankenversicherung.  Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Familienversicherung nicht mehr greift oder der Student neben dem Studium jobbt. Ab einem Verdienst von 450 Euro gilt die Krankenversicherungspflicht und die Familienversicherung fällt weg. Gleiches gilt auch, wenn ein Elternteil in der privaten Krankenversicherung versichert ist, dann braucht der Student eine eigene Versicherung. Sollte das Studium länger als bis zum 25. Lebensjahr dauern, wird auch eine eigene Versicherung nötig, denn eine Familienversicherung endet für die Kinder spätestens mit 25.

Bei einer eigenen Versicherung hat der Student die Wahl zwischen der gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung. Entscheidet er sich für eine der beiden Varianten, so ist er für den Rest des Studiums daran gebunden. Ein paar Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Wann lohnt sich eine Private Krankenversicherung für Studenten?

Kinder von Beamten zahlen für eine private Krankenversicherung immer weniger. Dies liegt daran, dass sie immer noch bei den Eltern mitversichert sind. Die Beihilfe übernimmt für Kinder grundsätzlich 80 % aller anfallenden Krankheitskosten. Sie benötigen also nur noch eine Zusatzversicherung für die restlichen 20 %. Natürlich können Sie sich auch gleich für eine eigene Versicherung entscheiden. Dann könnten sie in den Genuss kommen, mehr Leistungen als in der Basisabsicherung zu erhalten.

Studierende über 30 dürfen nicht mehr in der günstigen gesetzlichen Krankenversicherung für Studenten eingestuft werden. Für sie gilt: Wollen Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben, so müssen sie den regulären Beitrag bezahlen. In der privaten Krankenversicherung erhalten Sie nach wie vor einen günstigeren Tarif. Diese Regel gilt auch, wenn mehr als 14 Semester um sind, das Studium aber noch nicht beendet ist.

Wie teuer ist eine private Krankenversicherung?

Wie viel eine private Krankenversicherung für Studenten kostet, hängt von vielen Faktoren ab. Jede Versicherungsgesellschaft hat eigene Tarife mit eigenen Leistungen. Um hier die passende zu finden, kann ein kostenloser private Krankenversicherung Vergleich genutzt werden, anhand dessen mehrere Gesellschaften miteinander verglichen werden können. Gleichzeitig werden die Beiträge angezeigt. Änderungen der persönlichen Situation, beispielsweise beim Beginn einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit, können im Laufe der Zeit zu einer Änderung der Beiträge führen. Auch dies sollte beachtet werden. Allerdings besteht in diesem Fall die Möglichkeit, sich in einer gesetzlichen Krankenkasse zu versichern, wenn die private Krankenversicherung zu teuer wird.